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2023: Rückblick

Was war das für ein BMW BERLIN-MARATHON? Der 24. September 2023 ist als einer der größten Festtage des Laufsports in die Geschichte eingegangen: Bereits vor dem ersten Startschuss war die Rekordzahl von 47.912 Meldungen aus 156 Nationen eingegangen. Und damit ist allein der Marathon der Läufer:innen gemeint. Von ihnen erreichten 43.010 das Ziel am Brandenburger Tor. Dies ist die zweithöchste Zielzahl in der Geschichte des Rennens. An der Spitze lief Tigst Assefa mit einem Weltrekord in völlig neue Dimensionen. Eliud Kipchoge gewann zum fünften Mal. Amanal Petros pulverisierte den deutschen Rekord. Und Domenika Mayer wurde zur zweitbesten Deutschen aller Zeiten. In diesem digitalen Finisher-Magazin haben wir alle Geschichten und die besten Bilder rund um den 49. BMW BERLIN-MARATHON für dich zusammengetragen. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen, Bilder gucken und in Erinnerungen schwelgen!

er aber erst 2021 in

er aber erst 2021 in London mit 2:10:52 Stunden. In Berlin war er für Domenika Mayer der „Fels in der Brandung“. Zumal der BMW BERLIN-MARATHON ihr erster ganz großer internationaler Marathon war. „Chris hat mir bei meinem ersten Mega-Event sehr geholfen“, sagt Domenika Mayer, für die es eine ganz neue Erfahrung war, inmitten solcher Menschenmassen wie in Berlin zu laufen: „Die Wahnsinnsstimmung hat mich die meiste Zeit getragen, aber es gab auch Phasen, in denen es schwer war und mich die Lautstärke und die vielen Menschen sogar ein wenig gestört haben. Dann habe ich einfach auf Chris‘ Rücken geschaut und so zurück in meinen Tunnel gefunden.“ Mit dem Lauf in Berlin hat sie einen großen Schritt in Richtung Olympia 2024 in Paris gemacht. Die Norm von 2:26:50 hat sie deutlich unterboten, aber das wird angesichts der großen Leistungsdichte bei den deutschen Frauen nicht entscheidend sein. Wichtiger ist, dass sie jetzt das Feld der Olympiakandidatinnen anführt. Mit deutlichem Vorsprung vor Fabienne Königstein (MTG Mannheim/2:25:48) und Deborah Schöneborn (Marathon Team Berlin/2:25:52), die bei ihrem Heimrennen in 2:27:35 Stunden das Ziel erreichte. „Ich bin meinem Ziel ein großes Stück nähergekommen, auch wenn man nie weiß, was die anderen noch machen“, sagte Domenika Mayer, die als größte Konkurrentin Miriam Dattke und Melat Kejeta auf der Liste hat. Mayers Vereinskollegin Miriam Dattke wird nach der kurzfristigen, infektbedingten Absage ihres Starts in Berlin Ende Oktober beim Frankfurt-Marathon starten. Und Melat Kejeta, die vom Domenika Mayer als Nummer zwei der ewigen Bestenliste abgelöst wurde, plant, beim Valencia-Marathon am ersten Dezember-Wochenende ihren Olympiastart klarzumachen. – 90 –

Ein Tänzchen in Ehren: Das wollte Domenika Mayer natürlich niemand verwehren – im Angesicht des puren Glücks, das sie im Ziel verspürte. – 91 –

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